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| Rundknetmaschinen sind weggesteuerte Schnellläuferpressen. |
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Der Werkzeughub wird beim HMP-Prinzip durch eine Kurvensteuerung erzeugt. Diese Kinematik wird im Kern einer Rundknetmaschine, dem sogenannten Reduzierkopf, erzeugt.
Die Außenstößel laufen unter den Rollen durch und werden von diesen nach innen gedrückt. Der Druck wird radial auf das Werkzeug und das Werkstück weitergegeben. Die Umformkraft ergibt sich als Reaktion auf den eingestellten Weg. HMP-Reduzierköpfe zeichnen sich durch die folgenden Vorteile aus: Die Kurven an die Stößeln weisen ein trigonometrisches Profil auf. Damit wird erreicht, dass die Rollen sanft auf den Stößeln auflaufen. Die Rollen werden beim System HMP aktiv angetrieben. Die Rollen drehen sich damit kontinuierlich und beim Auftreffen auf den Stößel kommt es nicht zum Prellschlag. HMP baut dort, wo es der Baumraum zulässt, Rollenkäfige mit 16 Rollen. |
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Konsequenz: Minimierter Stößelverschleiß: HMP-Außenstößel sind langlebige Verschleißteile und bedürfen keiner thermischen Behandlung während des Betriebs. Die Wartungs- und Instandsetzungskosten von HMP-Anlagen sind daher niedrig. Wenig elastische Verlustarbeit: Der Kraft-Weg-Verlauf minimiert die elastische Verlustarbeit und erhöht damit den Wirkungsgrad. HMP-Rundknetmaschinen arbeiten mit optimaler Energieausnutzung. Hohe Werkzeugfrequenz: Damit wird der Umformprozeß hinsichtlich Homogenität und Reibung optimiert. System Innenläufer: Stützring steht – Arbeitswelle dreht: Die klassische Bauform: robust und einfach. Da das Werkstück während des Wergzeugeingriffs tordiert würde, muss es sich mit kontrolliertem Schlupf in der Spannzange drehen.
System Außenläufer: Stützring dreht – Arbeitswelle steht: Wenn rotationssymmetrische Werkstücke erzeugt werden sollen, so ist es erforderlich, das Werkstück aktiv anzutreiben. Diese Bauform wird bevorzugt zur Herstellung nicht kreisförmiger Konturen eingesetzt.
System Doppelläufer: Stützring und Arbeitwelle drehen beide, zumeist gegenläufig: Beim Doppelläufer wird die Hubfrequenz der Werkzeuge von der Drehgeschwindigkeit der Arbeitswelle und damit der Torsionsbelastung im Werkstück entkoppelt. Die Bauform eignet sich besonders für torsionsempfindliche Werkstücke. |
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